Städtepartnerschaften
Die Idee der Städtepartnerschaften entstand nach dem Zweiten Weltkrieg, als ehemalige Kriegsgegner das Ziel verfolgten, sich einander anzunähern und als Nachbarn am Wiederaufbau des Friedens mitzuwirken. Heute - mehr als 50 Jahre später - sind die Ziele der Städtepartnerschaften weit umfangreicher. Innerhalb Europas wollen Städtepartnerschaften vor allem den Prozess der europäischen Einigung unterstützen und fördern, zwischen den Kontinenten sollen auf der Ebene kommunaler Partnerschaften Brücken geschlagen werden, um dem Ziel der Völkerverständigung und konkreten wirtschaftlichen, kulturellen und sozialen Interessen zu dienen.
Die Stadt Duisburg ist mit den folgenden Städten eine Partnerschaft eingegangen:
San Pedro Sula (Honduras)
- Portsmouth (Vereinigtes Königreich)
- Calais (Republik Frankreich)
- Lomé (Togolesische Republik, zur Zeit ruhend)
- Wuhan (Volksrepublik China)
- Vilnius (Republik Litauen)
- Gaziantep (Türkei)
- Perm (Russland)
Aktuelles:
Viel Neues auf die Schiene gesetzt
Duisburgs Städtepartner Portsmouth, Calais, Vilnius und Perm waren zu Gast
Vom 27.11. bis 01.12.2008 begrüßte die Stadt Duisburg Delegationen aus ihren vier europäischen Partnerstädten Portsmouth (England), Calais (Frankreich), Vilnius (Litauen) und Perm (Russland). Die Gäste zeigten sich hoch interessiert an den aktuellen Entwicklungen in unserer Stadt und absolvierten in wenigen Tagen ein straffes Arbeitsprogramm. Neue bilaterale Kontakte entstanden, konkrete Vereinbarungen wurden geschlossen. Hier einige Beispiele:
Der Rektor der Staatlichen Technischen Universität Perm und der Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Universität Duisburg-Essen mit dem Institut für Schiffstechnik und Transportsysteme fachsimpelten über Kooperationen in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Schiffstechnik und Hydromechanik.
Gemeinsam mit den französischen Gästen aus Calais besuchte die Delegation aus Perm die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer, verbunden mit einer Präsentation der IHK und des Standortes Niederrhein. Die IHK Perm setzte die Kontakte in einem Fachgespräch mit der Duisburger Wirtschaftsförderung mit dem Ziel einer Unternehmerreise fort.
Unterdessen besuchten die britischen Gäste aus Portsmouth unter Leitung des Lord Mayor Richard Jensen das Albert-Einstein-Gymnasium in Duisburg Rumeln-Kaldenhausen und brachten eine neue Schulpartnerschaft mit der Milton Cross School in Portsmouth auf den Weg.
Anschließend besuchten die Gäste aus Portsmouth das Sophie Scholl Berufskolleg und fanden dort den erwünschten Fachkontakt im Bereich der Lebensmitteltechnik.
Die Marxloher Schule ihrerseits suchte und fand im Rahmen der Delegationsbesuche den erhofften Fachaustausch bei der Ausbildung von Restaurantfachkräften mit der Partnerstadt Calais. Alle Schulen pflegen die neu entstandenen Kontakte nun bilateral.
Großen Raum nahmen Gespräche mit Kulturschaffenden im Zuge der Vorbereitung des Kulturhauptstadtjahres Ruhr2010 ein. Mit den Gästen aus Vilnius wurde ein Jugendtheaterprojekt diskutiert, später führten alle Partnerstädte ein Gespräch mit dem Duisburger Musiker Peter Bursch über das seit fünfzehn Jahren erfolgreiche Euro-Rock-Projekt, das in den Kulturhauptstadtjahren 2009 in Vilnius und 2010 im Ruhrgebiet stattfinden soll. Ein weiteres Kunstprojekt, das 2010 alle Duisburger Partnerstädte verbinden soll, wurde den Partnerstädten vorgestellt.
Schließlich wurde in den Arbeitsgesprächen zwischen Duisburg und Portsmouth damit begonnen, das Städtepartnerschaftsjubiläum 2010 vorzubereiten. Sechzig Jahre ist die älteste Duisburger Städtepartnerschaft dann alt.
Duisburgs Städtepartner Portsmouth, Calais, Vilnius und Perm waren zu Gast
Vom 27.11. bis 01.12.2008 begrüßte die Stadt Duisburg Delegationen aus ihren vier europäischen Partnerstädten Portsmouth (England), Calais (Frankreich), Vilnius (Litauen) und Perm (Russland). Die Gäste zeigten sich hoch interessiert an den aktuellen Entwicklungen in unserer Stadt und absolvierten in wenigen Tagen ein straffes Arbeitsprogramm. Neue bilaterale Kontakte entstanden, konkrete Vereinbarungen wurden geschlossen. Hier einige Beispiele:
Der Rektor der Staatlichen Technischen Universität Perm und der Fachbereich Ingenieurwissenschaften der Universität Duisburg-Essen mit dem Institut für Schiffstechnik und Transportsysteme fachsimpelten über Kooperationen in den Bereichen Fahrzeugtechnik, Schiffstechnik und Hydromechanik.
Gemeinsam mit den französischen Gästen aus Calais besuchte die Delegation aus Perm die Niederrheinische Industrie- und Handelskammer, verbunden mit einer Präsentation der IHK und des Standortes Niederrhein. Die IHK Perm setzte die Kontakte in einem Fachgespräch mit der Duisburger Wirtschaftsförderung mit dem Ziel einer Unternehmerreise fort.
Unterdessen besuchten die britischen Gäste aus Portsmouth unter Leitung des Lord Mayor Richard Jensen das Albert-Einstein-Gymnasium in Duisburg Rumeln-Kaldenhausen und brachten eine neue Schulpartnerschaft mit der Milton Cross School in Portsmouth auf den Weg.
Anschließend besuchten die Gäste aus Portsmouth das Sophie Scholl Berufskolleg und fanden dort den erwünschten Fachkontakt im Bereich der Lebensmitteltechnik.
Die Marxloher Schule ihrerseits suchte und fand im Rahmen der Delegationsbesuche den erhofften Fachaustausch bei der Ausbildung von Restaurantfachkräften mit der Partnerstadt Calais. Alle Schulen pflegen die neu entstandenen Kontakte nun bilateral.
Großen Raum nahmen Gespräche mit Kulturschaffenden im Zuge der Vorbereitung des Kulturhauptstadtjahres Ruhr2010 ein. Mit den Gästen aus Vilnius wurde ein Jugendtheaterprojekt diskutiert, später führten alle Partnerstädte ein Gespräch mit dem Duisburger Musiker Peter Bursch über das seit fünfzehn Jahren erfolgreiche Euro-Rock-Projekt, das in den Kulturhauptstadtjahren 2009 in Vilnius und 2010 im Ruhrgebiet stattfinden soll. Ein weiteres Kunstprojekt, das 2010 alle Duisburger Partnerstädte verbinden soll, wurde den Partnerstädten vorgestellt.
Schließlich wurde in den Arbeitsgesprächen zwischen Duisburg und Portsmouth damit begonnen, das Städtepartnerschaftsjubiläum 2010 vorzubereiten. Sechzig Jahre ist die älteste Duisburger Städtepartnerschaft dann alt.

