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Metro-Gruppe prüft Machbarkeit einer Mikro-Windkraftanlage für Duisburger Mercator-Center

Die Metro Group Asset Management, das ist die Immobilientochter des Metro-Konzerns, prüft derzeit die Möglichkeit, Einkaufscenter mit aus Windkraft gewonnenem Strom zu beleuchten und zu kühlen. Eine neuartige Mirkowindkraftanlage könnte ab 2010 auf dem Parkplatz des Mercator-Centers in Duisburg-Meiderich einen wesentlichen Beitrag zur Energieversorgung des Einkaufscenters leisten.

 
Voraussetzung für den Einsatz einer solchen Anlage ist eine ausreichende Menge Wind am Standort. Mitte Juli werden Windmessanlagen auf dem Centergelände errichtet. Ergebnisse des Windgutachtens werden im Spätsommer 2009 erwartet.

Partner von Metro bei der Prüfung des Projektes ist RWE Innogy, die sich im vergangenen Jahr an dem britische Entwickler und Hersteller dieser neuartigen Windkraftanlage, "quietrevolution", beteiligt hat und darüber hinaus die Markteinführung und Realisierung der innovativen Technik mit ihrem Windenergie Know-How unterstützt. Die neuen Rotoren sehen aus wie ein Quirl, sind viel kleiner als herkömmliche Windkraftanlagen und verursachen vor allem keinen Lärm. Die Leistung der fünf Meter hohen und 3,1 Meter breiten qr5-Rotoren, die zehn bis 20 Meter hoch über dem Boden installiert werden, liegt bei 6 Kilowatt. Dies resultiert in einer Stromerzeugung von 5.000 bis10.000 Kilowattstunden - je nach Windsituation.
Die Stadt und die Stadtwerke Duisburg AG sehen große Chancen darin, die innovative, effektive und umweltschonende Technik in Duisburg zu nutzen. Eine Delegation unter Leitung von Oberbürgermeister Adolf Sauerland hatte sich Anfang Juli 2009 in Liverpool eine Referenzanlage angesehen und persönlich davon überzeugt, dass die Windanlage auch hält, was sie verspricht, eine "quiet revolution".
 

Eine Entlastung für die Umwelt


 

Oberbürgermeister Adolf Sauerland verspricht sich "frischen Wind" für Duisburg: "Wir wollen Impulse liefern, wie die Zukunft der Energieversorgung einer Stadt aktiv gestaltet werden kann." Die Stadtwerke Duisburg AG hatte auf Initiative ihres Vorstandsvorsitzenden Dr. Hermann Janning bereits in den vergangenen Monaten die Suche nach CO2-neutralen Lösungen intensiviert und sieht in der Nutzung von Windenergie eine perfekte Ergänzung für die Energieversorgung der Stadt.
An verschiedenen Standorten in aller Welt setzt die Metro Group Asset Management beim Betrieb ihrer Center bereits erfolgreich Erdwärme, Solar Chilling und Photovoltaik ein. "Wir wollen in Projekten zur Nutzung erneuerbarer Energie herausfinden, was in Zukunft für unsere Standorte zum Standard werden könnte", erklärt Prof. Michael Cesarz, Geschäftsführer der Metro Group Asset Management, die Intention, in Duisburg eine weitere Pilotanlage zu errichten: "Der ungenutzte Raum, der uns über den Parkplätzen bei unseren Centern zur Verfügung steht könnte für die Erzeugung von Strom aus Windenergie durchaus geeignet sein."
Neben Duisburg wird mit RWE Innogy auch ein Center-Standort in Flensburg für den Test einer quietrevolution-Windkraftanlage geprüft. Eine Entscheidung, ob eine Investition in die Windräder Zukunft hat, wird nach Abschluss der Vorprüfung und des Gutachtens in den nächsten Monaten von der Metro Group Asset Management getroffen.
 
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