Leben in Duisburg


History


Wanderausstellung der Bundesbehörde für die Stasi-Unterlagen "Staatssicherheit - Garant der SED-Diktatur"

Vom 28. August bis zum 21. September 2008 dokumentiert die Wanderausstellung in der Liebfrauenkirche (Innenstadt) Entstehung, Aufgaben und Methoden des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) auf Tafeln und mit Exponaten.

 

An exemplarisch ausgewählten Daten und Ereignissen der DDR-Geschichte wird erläutert, wie das MfS die Macht der SED sicherte und wie es auf innen- und außenpolitische Entwicklungen reagierte.

 

Die Ausstellung erinnert zugleich an das von der DDR-Bürgerbewegung erzwungene Ende des Unterdrückungsapparates im Herbst 1989. Bürgerinnen und Bürger blockierten mutig und friedlich den noch aktiven Geheimdienst, besetzten seine Dienstzentralen und sicherten seine Akten vor der Vernichtung.

 

 

 

Diesem Bürgermut verdankt die Stasi-Unterlagen-Behörde ihre
Entstehung und zugleich ihre wichtigste Aufgabe: die Akten des MfS für die Aufarbeitung der Diktaturgeschichte zu öffnen.

 

Die Wanderausstellung der Stasi-Unterlagen-Behörde (BStU) war bislang in über 75 Städten zu sehen, auch in Ländern des ehemaligen Ostblocks, und wurde von mehr als 270.000 Interessenten besucht.

 

 
Service:
Öffnungszeiten

Die Ausstellung ist vom 28. August bis zum 21. September 2008 montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und samstags/sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Mitarbeiter der BStU stehen interessierten Besucherinnen und Besuchern für Gespräche und Führungen durch die Ausstellung zur Verfügung. Gruppenführungen sind nach Anmeldung möglich (Tel. 0203 283- 4321 oder Fax 0203 283-4101).


Im Begleitprogramm der Ausstellung:

Donnerstag, 4. September 2008, 19 Uhr

Vortrag: Die Entstehung des Stasi-Unterlagen-Gesetzes und der Umgang mit den Akten

 

Referent: Konrad Felber, BStU

 

Ort: Liebfrauenkirche, König-Heinrich-Platz, 47051 Duisburg


Hintergrundinfos

Anträge aus Duisburg bei der Stasi-Unterlagen-Behörde im Zeitraum 1992 bis August 2008

 

Anträge insgesamt: 1.563

 

davon

 

Anträge auf persönliche Akteneinsicht:

1.277

 

Überprüfungsersuchen öffentlicher und nicht-öffentlicher Stellen:

20

 

Anfragen des Bundesarchivs zu NS-Karteien:

227

 

Anträge für Zwecke der Bildung und Forschung:

6

 

Ersuchen wegen Rehabilitierung:

3

 

Ersuchen wegen Wiedergutmachung:

29

 

Ersuchen wegen Rentenangelegenheiten:

1