Kultur


History


RuhrTriennale 2008 in Duisburg

Unter dem Titel "Aus der Fremde" versammelt die RuhrTriennale 2008 vom 22. August bis zum 5. Oktober international renommierte Künstler, die sich mit unterschiedlichsten Erfahrungen und Wahrnehmungen des Fremdseins beschäftigen.

GroßbildansichtChristoph Schlingensief (© Aino Laberenz)

Auch in diesem Jahr zählt Duisburg mit der Gebläsehalle des Landschaftsparks Duisburg-Nord sowie dem Theater Duisburg zu den zentralen Veranstaltungsorten des Festivals. Sechs spannende Produktionen stehen in Duisburg auf dem Programm.




 
König Lear (Gert Voss) © Ruth Walz
GroßbildansichtKönig Lear (Gert Voss) © Ruth Walz
Mike Herting, musikalischer Leiter der "Spurensuche", lädt zu drei aufeinanderfolgenden Konzertabenden ein. Zusammen mit Künstlern aus Nordrhein-Westfalen mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund begibt er sich zu den Wurzeln der musikalischen Stilrichtungen "Rap" (28.8.), "Vocal" (29.8.) und "Oriental/Okzidental" (30.8.).
 

GroßbildansichtMariama, Donabi und Adé Bantu (von links nach rechts) © Laurence Voumard
Die RuhrTriennale-Reihe "Werk" wirft diesmal ihr Schlaglicht auf einen der wichtigsten europäischen Theatermacher unserer Zeit: Luc Bondy. Neben einer Lesung des Regisseurs (31.8.) steht Bondys "König Lear"-Inszenierung (Premiere 29.8.) als Gastspiel des Wiener Burgtheaters mit Gert Voss in der Titelrolle im Theater Duisburg auf dem Spielplan.
 

GroßbildansichtTorch (© Mika)
Zu den Höhepunkten zählt die Uraufführung von Christoph Schlingensiefs "Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir" am 21. September. Bei dieser Kreation wird die neoromanische Gebläsehalle in einen Kirchenraum verwandelt. Mit Musikern, Darstellern und Angstspezialisten aus verschiedenen Kulturen entwirft Schlingensief ein Gesamtkunstwerk aus Bildern, Litaneien und Ritualen, die der Furcht nachspüren und mit dem Fremden bekannt machen, das in einem selbst wohnt.