Sechs-Seen-Platte
Südlich der Innenstadt, in unmittelbarer Nachbarschaft des Sportparks Wedau und des Duisburger Stadtwalds liegt Duisburgs größtes Naherholungsgebiet.
Die nördlichen Seen - Wambachsee, Masurensee und Wolfssee dienen der aktiven Freizeitgestaltung. Hier findet man das Freibad Wolfssee, die Einlaßstelle für Surfer und Wasserfahrzeuge, den Seglerverein, die Einlaßstelle für Sporttaucher und den Bootsverleih.
Die südlichen Seen - Böllertsee, Wildförstersee und Haubachsee werden durch Biotopschutz- und Biotopentwicklungsmaßnahmen für die Tier- und Pflanzenwelt geprägt.
Jedoch lädt hier in den angrenzenden Bereichen ein umfassendes Wegenetz mit rund 25 km die anderen Erholung Suchenden zum Wandern, Radeln, Joggen und Spazieren gehen ein.
Den ursprünglichen Plan des damaligen Eigentümers Graf Spee, die Bodenschätze auf einer Fläche von 200 ha abzubauen, änderte die Stadt Duisburg durch den Ankauf von 283 ha der Auskiesungsfläche dahingehend, dass sechs miteinander verbundene Einzelseen mit einer Wasserfläche von 150 ha entstehen sollten.
Die Planungen seitens der Stadt sahen vor, durch bewaldete Inseln und Halbinseln sowie durch eine abwechslungsreiche Linienführung des Ufers die Grundlage für ein neues Naherholungsgebiet zu schaffen.
Das Renaturierungskonzept "Sechs-Seen-Platte" ist so ausgerichtet, dass der Bereich der nördlichen Seen (Masurensee, Wambachsee, Wolfssee) für die aktive Freizeitgestaltung erschlossen wird. Hier sind Freizeiteinrichtungen, wie das Freibad Wolfssee, die Einlassstelle für Surfer und Wasserfahrzeuge, der Seglerverein, die Einlassstelle für Sporttaucher und der Bootsverleih, angesiedelt.
Der Bereich der südlichen Seen (Böllertsee, Wildförstersee, Haubachsee) wird durch Biotopschutz- und Biotopentwicklungsmaßnahmen als naturnahe Landschaft gestaltet, die für die Tier- und Pflanzenwelt und für den Erholung Suchenden zur Verfügung steht.
Historie der Sechs-Seen-Platte
Der Abbau begann am heutigen Masurensee durch eine eigens dafür gegründete Gesellschaft. Mit den Auskiesungen begann ein Schienenbagger, bis durch nachdrängendes Grundwasser der Einsatz des Schwimmbaggers "Wilhelm" erforderlich wurde, der bis in die 70er Jahre in Betrieb war.
Weitere Infos im WWW:
Weitere Informationen zum Herunterladen:
- Reitwegekarte
(PDF-Datei / 0,72 MB)



