"Gipfeltour"
Die Entstehung dieser Hügelkette geht vor allem auf nacheiszeitliche Ereignisse zurück als sich im Raum Duisburg das riesige Mündungsdelta der Urströme Rhein und Maas in die Nordsee befand. Beide Flüsse lagerten gewaltige Massen an Lehm, Sand, Schotter und Kies ab und bildeten die für Duisburg typische Terrassenlandschaft aus. Diese bewaldete Hügelkette ist von praktisch allen anderen Aussichtsmöglichkeiten zu sehen.
In der jüngeren Geschichte hat der Mensch sich zunehmend als Landschaftsgestalter betätigt und zahlreiche künstliche Erhebungen geschaffen. Ursprünglich als Deponien genutzt und entstanden, wurden sie überwiegend zu Erholungsgebieten ausgebaut und gestaltet. Ein sehr großer Teil der Deponien ist aus Gründen der Landschaftsgestaltung und der Böschungssicherung mit Waldbäumen bepflanzt.
Alle Höhen sind lohnende Ausflugsziele und sind bedeutende Bestandteile der städtischen Grünentwicklung. Aus den ursprünglich als Deponien genutzten Bereichen wurden hochwertige Freiräume geschaffen, die Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie bedeutendende Erholungsräume mit entsprechenden Ausblicken für die Menschen in der Stadt darstellen.
Heinrich-Hildeband-Höhe (Duisburg-Wanheim)
Im Süden ist die erst kürzlich fertiggestellte Heinrich-Hildebrand-Höhe ein echtes "Highlight" in Wanheim. Der ehemalige Deponie liegt an der Ehinger Straße und hat eine Höhe von 67 m.
Sie steht für die Sanierung einer erheblichen Altlast und Rückgewinnung von hochwertigen Erholungsräumen in Wanheim und Hüttenheim mit einer Anbindung an den Biegerpark nach Osten sowie einem Zugang zur Angermündung am Rhein. Das bewusste Nichtbepflanzen der obersten Hänge sichert auch dauerhaft eine gute Aussicht. Mit der geplanten Errichtung der Skulptur wird die Anhöhe von Weitem erkennbar sein und zusätzlich einen noch höheren Ausblick gewähren. Nach Westen der Rhein und die großen Logistikstandorte Logport I und II, nach Süden das Werksgebiet der Hüttenwerke Krupp-Mannesmann, nach Osten der Biegerpark und die bewaldeten Hügel, nach Norden Wanheimerort, Hochfeld und die Innenstadt mit ihren industriellen und architektonischen Landmarken.
Alsumer Berg (Duisburg-Bruckhausen)
Das Aussichtsberg Alsum entstand in den 60er Jahren als städtische Hausmülldeponie. Das beschauliche Fischerdörfchen Alsum musste für die Anlage der Deponie weichen.
Er bietete wirklich spektakuläre und kontrastreiche Ausblicke nach Osten und Norden in das Werksgelände von Thyssen Krupp und nach Westen auf den Rhein und das linksrheinisch gelegene Binsheimer Feld mit den Dörfern Baerl und Orsoy.
Rockelsberghalde (Duisburg-Rheinhausen)
Die ehemalige Schlackendeponie der Rheinhauser Krupp-Hütte wird im Volksmund auch liebevoll "Rockelsberghalde" genannt.
Die "Rockelsberghalde" liegt an der Deichstraße/Ecke Rheingasse und hat eine Höhe von 70 m. Ihr Plateau wurde erst vor 2 Jahren fertiggestellt und ist frei von höherwachsenden Bäumen und Sträuchern.
Sie bietet einen Rundblick von Osten auf das Hafengelände, Hochfeld, Innenstadt und Innenhafen nach Süden auf die Rheinfront, Logport, nach Westen auf das Stadtgebiet von Rheinhausen und nach Norden auf den Rhein Homberg und Ruhrort.




