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Wie wird man Oberbürgermeister?

Oberbürgermeister wird man natürlich nicht von heute auf morgen. Oberbürgermeister kann man werden, wenn man sich schon lange für Politik interessiert und sich auch damit beschäftigt. Dann tritt man irgendwann vielleicht in eine Partei ein und kommt der Sache schon näher. Oberbürgermeister kann man aber nur werden, wenn man die Oberbürgermeisterwahl gewinnt.

Wer wählt den Oberbürgermeister?

Gewählt wird ein Kandidat, in dem man bei ihm ein Kreuz macht.
GroßbildansichtGewählt wird ein Kandidat, in dem man bei ihm ein Kreuz macht.
Der Oberbürgermeister einer Stadt wird von den Bürgerinnen und Bürgern dieser Stadt gewählt.

Also alle, die in Duisburg wohnen und mindestens 16 Jahre alt sind, dürfen bei der Wahl des Oberbürgermeisters wählen.
 
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Wann und wo sind die Wahlen?

Eine von vielen Schulen, in denen gewählt wird
GroßbildansichtEine von vielen Schulen, in denen gewählt wird
Die Wahlen finden alle fünf Jahre an einem bestimmten Sonntag statt. An diesem Sonntag können dann alle Bürger, die wählen dürfen, in das Wahllokal gehen.

Das Wahllokal ist kein Restaurant wo es etwas zu futtern gibt, sondern ein Raum, indem die geheimen Wahlen stattfinden.

Diese Räume sind meistens in Schulen verschiedener Stadtteile (Wahlkreise) eingerichtet, damit jeder, der wählen geht nicht extra bis zum Rathaus fahren muss.

In den Wahllokalen stehen dann Tische mit Pappwänden (Wahlurnen) drumherum, damit auch keiner sieht, wen der andere gewählt hat.
 
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Wie funktioniert die Wahl?

Den angekreuzten Zettel steckt man in die Kiste
GroßbildansichtDen angekreuzten Zettel steckt man in die Kiste
Von den Leuten, die in den Wahllokalen arbeiten, bekommt man dann einen Zettel mit ganz vielen Namen drauf.

Die Namen gehören den Leuten, die man wählen kann, den Kandidatinnen und Kandidaten. Bevor man zur Wahl geht, sollte man sich deswegen informieren, welche Kandidatin oder welchen Kandidaten man denn eigentlich wählen möchte. Man sucht sich am besten den aus einer Partei aus, der die eigenen Wünsche und Interessen am besten vertritt.

Dann kreuzt man die Person auf dem Zettel an und faltet den Zettel. Den gefalteten Zettel steckt man dann in eine große Kiste.

Am Abend, wenn alle gewählt haben, sortieren die Wahlhelfer alle Zettel und der, der am Ende mehr als die Hälfte aller Stimmen bekommt, ist der Sieger.
 
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Die Wahl von Adolf Sauerland

Die letzte Wahl zum Oberbürgermeister war im September 2004.

Damals gab es natürlich auch viele verschiedene Leute, die alle unbedingt Oberbürgermeisterin oder Oberbürgermeister werden wollten.

Die meisten Leuten wählten aber damals Bärbel Zieling (SPD), die war vorher die Oberbürgermeisterin von Duisburg, und Adolf Sauerland (CDU).
Weil beide ungefähr gleich viele Stimmen bekommen hatten, gab es ein Unentschieden.

Einen Monat später, im Oktober, gab es deswegen eine Stichwahl. Bei dieser Wahl gab es nur noch zwei Leute, die man wählen konnte: entweder Bärbel Zieling oder Adolf Sauerland.

Über 60% wählten bei dieser Stichwahl Adolf Sauerland, der deswegen die Wahl gewann und seitdem der Oberbürgermeister der Stadt Duisburg ist.

Die nächste Wahl findet übrigens erst wieder 2009 statt. Gewählt wird nämlich alle fünf Jahre.
 
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Interessant ist übrigens auch, dass...


 
...viele Leute sich gar nicht für die Wahl interessiert haben. Mehr als die Hälfte der Leute, die wählen durften, haben gar nicht gewählt.

Denen war wohl egal wer gewinnt, oder die hatten gar keine Lust zum Wahllokal zu gehen. Ganz schön doof, oder? Dabei ist das Gute am Wählen doch, dass man mitentscheiden darf.