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Kanu-World Cup 2008: Olympischer Sport auf der ausgebauten Regattabahn

Vom 13. bis 15. Juni maßen sich 413 Kajak- und Canadier-Spezialisten aus 36 Nationen auf der Regattabahn.

 
Vom 13. bis 15. Juni maßen sich 413 Kajak- und Canadier-Spezialisten aus 36 Nationen auf der Regattabahn. Das Wettkampfprogramm mit seinem Fokus auf den olympischen Disziplinen ermöglichte den Startern einen wichtigen Leistungstest mit Blick auf die im August 2008 stattgefundenen Olympischen Spiele in Peking. Nach der WM 2007 erlebte Duisburg damit erneut einen Höhepunkt im Kanurennsport.


Zum Programm der Regatta auf der ausgebauten Bahn in Duisburg, die zum ersten Mal den Athleten die Möglichkeit gab, den Parallelkanal zu nutzen, gehörte auch der "Jugend-Wedau-Cup". 15- und 16-jährige Nachwuchsfahrer aus den einzelnen Landesverbänden konnten sich so vor den Augen mehrerer Olympiasieger und Weltmeister beweisen.

Auch für den Deutschen Kanu-Verband (DKV) hatte die Duisburger Regatta einen besonderen Stellenwert, denn hier wurden die letzten Entscheidungen für die Olympiateilnahme getroffen. Daher gab der DKV dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) auch im Anschluss an den World Cup die durch ihn für Olympia nominierten Kanuten an.

Cirka 2.500 Zuschauer waren, wie Ulrich Feldhoff, seines Zeichens Präsident der Internationalen Kanu-Föderation (ICF), und Dr. Thomas Bach, DOSB-Präsident und zugleich IOC-Vizepräsident, begeistert von der Veranstaltung.

Ab Ende Juli 2008 bereiteten sich schließlich die deutschen Kanuten abschließend in Duisburg auf die Olympischen Spiele in Peking.vor.