Der Name des Parkes leitet sich von der Tatsache ab, dass dort von Teilen der Bevölkerung nach dem 2. Weltkrieg Stielmus angebaut wurde. In späteren Jahren wurde die Fläche jedoch zum Park umfunktioniert.
Der Gehölzbestand ist mittlerweile überaltert und deplaziert. Hieraus entstehen Gefahrenquellen sowie nicht überschaubare Situationen, die eine soziale Kontrolle erheblich erschweren bzw. unmöglich machen.
Durch die Überarbeitung bestehender Strukturen und die Neuanlage von Wege, Sitzgelegenheiten und Pflanzungen, wird die Attraktivität und Sicherheit der Grünanlage gesteigert. Momentan ungenutzte Flächen werden durch die Überarbeitung reaktiviert.
Hierzu gehört die Pergola, die ihrer angedachten Nutzung nicht mehr gerecht wird. Die Holzreiter befinden sich in einem sanierungsbedürftigen Zustand. Die aufgesprühten Graffitis lassen die gesamte Pergola ungepflegt und wenig einladend erscheinen. Durch ungünstig angelegte bzw. in der Pflege vernachlässigte Pflanzflächen sowie durch o. g. Ziegelmauerwerk wird die Pergola optisch vom Rest der Anlage abgeschnitten und bildet einen Bereich, der weder Ein- noch Ausblicke zulässt. Der Plattenbelag weist leichte Unebenheiten auf und stellt eine Unfallgefahr dar. Sitzgelegenheiten fehlen gänzlich.

Diese Situation soll neu gegliedert werden. Der Plattenbelag wird durch eine wassergebundene Wegedecke ersetzt, die Mauern werden abgerissen. Darüber hinaus soll die gesamte Pflanzfläche überarbeitet werden. Zwischen den einzelnen Stützen wird hinter den Bänken eine ca. 1,50 m hohe Hainbuchen-Hecke gepflanzt. Stahlbänke bzw. Gabionen mit Holzauflage laden zum Verweilen ein. Der Blick geht nun ungehindert in die Tiefe des Parks.
Die momentan verwendeten und häufig erneuerungsbedürftigen Holzbänke werden durch Stahlbänke ersetzt. Sie sind langlebiger (im Hinblick auf nicht zu verhindernden Vandalismus).
Die Wegeflächen haben sich im Laufe der Jahre die seitlichen Ränder erhöht, wodurch stellenweise nach starken Niederschlägen Wasser auf den Wegen stehen bleibt, das nur langsam abfließen kann. Begünstigt wird dieser Effekt durch die Gefälleverhältnisse, die durch altersbedingten Verschleiß größtenteils technisch nicht mehr in Ordnung sind. Die gesamten Wegeflächen werden deshalb überarbeitet.
Durch die gezielte Entnahme von Bäumen im Rahmen der Parkpflege sowie die Neuanlage von Gehölzflächen wird die Grünanlage transparenter gestaltet und neue Sichtachsen gebildet. Die alten prägenden Bäume bilden weiterhin das Kernstück dieser Grünanlage.