Der Stadtbezirk Süd
Wir haben uns zum Ziel gesetzt, Sie über den Duisburger Süden zu informieren, zu unterhalten und Sie ein wenig neugierig zu machen.
Wenn hierbei gleichzeitig das eine oder andere Vorurteil ausgeräumt werden kann, ist auch das ein beabsichtigter Zweck dieser Seite.
Zu Anfang möchten wir Ihnen ein paar grundlegende Informationen über unseren Stadtbezirk geben:
Der Stadtbezirk Süd besteht seit dem 1. Januar 1975 als Folge der kommunalen Neugliederung. Seit dem ist er der südlichste und mit 49,84 km² der flächenmäßig größte Stadtbezirk der Stadt Duisburg. Er hat ca. 74.000 Einwohner. Er grenzt im Süden an die Stadt Düsseldorf und den Kreis Mettmann, im Osten an Mülheim an der Ruhr und im Norden an den Stadtbezirk Duisburg-Mitte. Der Rhein trennt den Stadtbezirk von Duisburg-Rheinhausen und der Stadt Krefeld.
Umfangreiche Informationen über den Stadtbezirk Süd geben Ihnen die nachfolgenden Themenbereiche und die weiter führenden Links örtlicher Vereine und Institutionen.
Wir würden uns freuen, wenn Ihnen diese Internetseite gefällt. Natürlich sind wir für konstruktive Kritik immer dankbar. Vielleicht kommen Sie uns auch mal besuchen, hier... im Duisburger Süden.

Historische Infos
Mit der Erwähnung von "Mundulingheim" (Mündelheim) 947 als Teil eines frühfränkischen Verwaltungsbezirkes begann die Geschichte des heutigen Stadtbezirkes. Nach Auflösung des Amtes Angermund im Jahre 1929 gehört ein Großteil des Bezirkes durch Eingemeindung zum Gebiet der Stadt Duisburg.
Der Bezirk Süd gehört seit dem 1. August 1929 zu Duisburg. Der größte Teil des Amtes Angermund schloss sich mit Duisburg zu einer Stadtgemeinde zusammen.
Nähere Informationen zur Historie der Ortsteile erhalten Sie unter der Rubrik "Stadtteile" oder als Gesamtübersicht als nachfolgendes PDF-Dokument.
Ortsteile
-> Bissingheim
-> Buchholz
-> Ehingen (Ortschaft)
-> Großenbaum
-> Huckingen
-> Hüttenheim
-> Mündelheim
Mündelheim wurde erstmals 947 als Teil eines frühfränkischen Verwaltungsbezirks erwähnt. Der Name bedeutet Heim der Leute von Mundilo. Ursprünglich war Mündelheim ein für damalige Verhältnisse großes Fischerdorf, das von mehreren Rheinarmen umgeben war. Mündelheim erlangte Bedeutung als zentraler Punkt des frühen Christentums, woran insbesondere die St. Dionysius Kirche, eine dreischiffige spätromanische Säulenbasilika aus dem frühen 13. Jahrhundert, erinnert. Bis heute hat sich Mündelheim seinen dörflichen Charakter bewahrt. Durch das Kultur- und Freizeitzentrum im ehemaligen Dorfschulgebäude hat Mündelheim eine bemerkenswerte Bedeutung als Heimat der bildenden Kunst nicht nur für den Duisburger Süden erlangt.
-> Rahm
-> Serm (Ortschaft)
-> Ungelsheim
-> Wanheim-Angerhausen
-> Wedau
Strukturdaten
Sehenswürdigkeiten / Places of Interest
-> Die "Sechs-Seen-Platte" / The "Six-Lakes-Plain"

Ein wunderbarer Sommertag. Ein warmer Wind weht über den See. Auf den Restaurant-Terrassen sitzen Ausflügler unter Sonnen- schirmen und genießen den Sommer bei erfrischenden Getränken, Eiskrem oder Kaffee und Kuchen. Das ist Erholung an der "Sechs-Seen-Platte".
A marvellous summerday. A warm breeze is blowing across the lake. Excursionists sitting under sunshades at restaurant's terraces, relishing the summer with refreshing drinks, ice-creme or light lunches. That's recreation at "Six-Lakes-Plain".
Das Freibad am Wolfssee ist ca. von Mitte Mai bis Mitte September täglich geöffnet (wetterabhängig).
The lido at Wolfssee is opened all the week approximately from mid of may to mid of september (weather permitting).
Er ist wieder da, der Aussichtsturm am Wolfssee bei Duisburg-Wedau. Am 25. März 2006 fand die Wiedereröffnung durch den Oberbürgermeister, Adolf Sauerland, unter Beisein des Arbeitsdirektors Thyssen-Krupp Steel, Dieter Kroll, des Arbeitsdirektors Krupp-Mannesmann, Peter Gasse, sowie des Vorsitzenden des Bürgervereins Wedau / Bissingheim, Wolfgang Gebhardt, im Rahmen einer Einweihungsfeier statt. Ab sofort können die Duisburger und natürlich alle auswärtigen Besucher wieder einen Blick aus luftiger Höhe über Duisburg und weit hinein in die Nachbarregionen genießen.
He is back again. The observation tower at Wolfssee near Duisburg-Wedau was reopened on 2006, March 25th by the Lord Mayor, Adolf Sauerland, in presence of the director of work Thyssen-Krupp Steel, Dieter Kroll, the director of work Krupp-Mannesmann, Peter Gasse, as well as the chairman of the civic association Wedau / Bissingheim, Wolfgang Gebhardt, in relation with an opening ceremony. At once the Duisburgians as well as all foreign visitors will be able to enjoy breezy vistas across Duisburg and it's neighbour regions.
-> St. Dionysius-Kirche/Mündelheim
Die zu Anfang des 13. Jahrhunderts erbaute St. Dionysius-Kirche, eine spätromanische dreischiffige Basilika, hatte an gleicher Stelle zumindest eine Vorgängerkirche. Der mächtige Turm stammt aus dem 12. Jahrhundert. Bei sehr starken Überschwemmungen brachten sich die Mündelheimer auf dem Kirchhof in Sicherheit.
Built in the early 13th century, the St. Dionysius-Church - a three-naved later romanesque basilica - relieved at least one previous church building. The colossal steeple dates from the 12th century. In case of heavy overflows the inhabitants conveied to safety within the churchyard.
Bildung
Wirtschaft
Nur noch ein Straßennahme erinnert heute an die Anfänge der Schwerindustrie im Duisburger Süden - die "Albert-Hahn-Straße". Durch die Errichtung der "Hahn'schen Werke" im Jahre 1889 entwickelte sich Duisburg Großenbaum, noch vor der Wende zum 20. Jahrhundert, von einem verschlafenen Dorf zum ersten schwerindustriellen Standort im Duisburger Süden. Im Jahre 1938 wurde das ehemalige Blechwalzwerk durch die Firma Mannesmann übernommen.
Der Bereich an Rhein und Ruhr wurde also bereits vor mehr als 100 Jahren als besonders geeigneter Standort für die Eisen- und Stahlerzeugung angesehen. Dies bewog auch die Firma Schulz-Knaudt aus Essen, die dort aus Platzgründen nicht mehr erweiterbare Stahlerzeugung an den Rhein nach Huckingen zu verlegen. So wurde hier im Jahr 1909 ein Siemens-Martin-Stahlwerk mit zunächst drei Öfen à 40 Tonnen Abstichgewicht und einer Jahresleistung von ca. 110.000 Tonnen Rohstahl gebaut. Es folgten ein Grobblechwalzwerk und ein Rohr- und Bodenwerk. In jenen Jahren suchten die Mannesmannröhren-Werke nach einem geeigneten Stahlerzeugungs-Standort, um für die Rohrerstellung in dieser Region unabhängig von anderen Stahlunternehmen zu werden.
Mannesmann übernahm 1914 das Huckinger Werk als Abteilung Schulz-Knaudt und erzeugte Stahl für beide Unternehmen. Der Erste Weltkrieg und dessen Folgezeit waren schwierige Jahre auch für Huckingen. Erst ab 1927 wurde mit dem weiteren Ausbau zu einem integrierten Hüttenwerk begonnen. 1929 konnten dann endlich zwei Hochöfen, eine Sinteranlage und das Thomas-Stahlwerk mit vier Konvertern in Betrieb gehen. Seit 1932 trug das Werk den Namen "Heinrich-Bierwes-Hütte" nach dem damaligen Vorstandsvorsitzenden. Schon damals galt die Hütte als besonders nachahmenswert, auch wegen der Arbeits- und Lebensbedingungen für die Mitarbeiter und die Umgebung.
Vor Ausbruch des Zweiten Weltkrieges bestand das Hüttenwerk aus einem Hochofenwerk mit vier Hochöfen, Thomas-Stahlwerk mit vier Konvertern, Siemens-Martin-Stahlwerk mit sechs Öfen, Elektroofen, Blech-, Block- und Profilwalzwerk sowie Rohr- und Bodenwerk. Die Stahlerzeugung näherte sich einer Million Jahrestonnen. Dazu gab es Energiebetriebe, Wasserwirtschaft, Kraftwerk, Eisenbahn und Werkshafen. Die Leistungsfähigkeit, die in die Zukunft trägt, liegt im kompakten Standort am Rhein mit kurzen Wegen vom Rohstoff zum Halbzeug, in den hochmodernen Betriebsanlagen, in der gut ausgebildeten und motivierten Mannschaft sowie stetiger Investitionspolitik.
Die vielzitierte Globalisierung macht auch vor der Entwicklung im Duisburger Süden nicht halt. Umstrukturierung ist das Schlagwort, dass auch die Industrielandschaft hier verändert und bereichert. Jüngstes Beispiel ist die architektonisch bemerkenswerte neueste Ansiedlung eines weltweit bekannten High-Tech Unternehmens, des Forschungszentrums EPOS der Infineon Technologies AG.

Bezirksvertretung
...was ist das eigentlich?
Um in den kreisfreien Städten eine verstärkte Mitwirkung der Bürgerinnen und Bürger an den Entschließungen des Rates zu gewährleisten, die Erfüllung örtlicher Aufgaben vorzubereiten und deren Durchführung sicherzustellen, den Rat bei der Wahrnehmung von Aufgaben der kommunalen Selbstverwaltung zu entlasten und das politische Verantwortungsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger zu erhalten und zu stärken wurde 1975 die Bezirksverfassung in die Gemeindeordnung des Landes Nordrhein-Westfalen (GO NW) eingeführt. Auf der Grundlage dieser gesetzlichen Verpflichtung sieht die Duisburger Hauptsatzung eine Einteilung des Stadtgebietes in sieben Stadtbezirke vor. Für jeden dieser Stadtbezirke ist eine Bezirksvertretung gewählt, die aus jeweils 19 Mitgliedern besteht. Die Mitglieder werden - zeitgleich mit der Wahl der Mitglieder des Rates - in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl auf die Dauer von fünf Jahren gewählt. Der/die Vorsitzende der Bezirksvertretung führt die Bezeichnung Bezirksbürgermeister/in. Der Bezirksbürgermeister / die Bezirksbürgermeisterin unterstützt auch den/die Oberbürgermeister/in bei der Wahrnehmung von Repräsentationsaufgaben im Stadtbezirk.
Im Duisburger Süden miteinander...
... ist eine im Laufe der Jahre gepflegte Selbstverständlichkeit zur Koordination und Nutzung von Synergien der bürgerschaftlichen Vereinigungen, Institutionen und des Bezirksamtes Süd. Miteinander im Gespräch zu bleiben ist die Grundvoraussetzung zur gegenseitigen Nutzung von Kenntnissen, Möglichkeiten und Fähigkeiten zum Wohl der Bürgerinnen und Bürger des Duisburger Südens. Ein Ergebnis hieraus ist der Veranstaltungskalender "Lebendiger Süden", den das Bezirksamt Süd jährlich kostenlos veröffentlicht. Schon daran ist zu erkennen, wie groß bürgerschaftliches Engagement geschrieben wird.








