Rückblick: Traumzeit am Hochofen 2009 -VIDEO-
Größer und vielfältiger als jemals zuvor präsentierte sich die "Traumzeit" im Landschaftspark Duisburg-Nord. Rund 40 Bands stellten vom 3. bis 5. Juli 2009 zeitgenössische Musik jenseits aller stilistischen Schubladen vor.
Die Bandbreite reichte von den erdigen Grooves des Jazz-Gitarristen John Scofield bis zu den bildhaften Klängen der Desert-Rocker Calexico, von den Sitar-Klängen Purbayan Chatterjee & Shastriya Syndicate, vom Crossover des Kronos Quartet bis zu den Balkan Beats von Goran Bregovic & Wedding Funeral Band. Für die Auftragskomposition der Traumzeit 2009 hatet sich der Trompeter Paolo Fresu von italienischem Liedgut zwischen Oper und Schlager inspirieren lassen. Interpretiert wurde seine Idee vom "Italian Songbook" mit seinem Devil Quartet und der Sängerin Paola Turci.
Die aktuelle amerikanische Jazz-Szene war unter anderem von dem jungen Trompeter Christian Scott, dem Pianisten Eric Lewis mit seinem Projekt ELEW und dem Trompeter Tom Harrell, der mit einem 15köpfigen Ensemble der Duisburger Philharmoniker auftrat, vertreten. Europäische Jazz-Akzente setzte u.a. Jean-Marie Machado. Weitere Bands mit internationalem Renommee waren u.a. die amerikanische Alternative-Country-Formation Lambchop, die belgische Indie-Band Zita Swoon, die französische Vertreterin des Neo-Chansons Françoiz Breut oder der Geheimtipp des ChansonJazz Kitty Hoff & Forêt Noir aus Berlin.
Die aktuelle amerikanische Jazz-Szene war unter anderem von dem jungen Trompeter Christian Scott, dem Pianisten Eric Lewis mit seinem Projekt ELEW und dem Trompeter Tom Harrell, der mit einem 15köpfigen Ensemble der Duisburger Philharmoniker auftrat, vertreten. Europäische Jazz-Akzente setzte u.a. Jean-Marie Machado. Weitere Bands mit internationalem Renommee waren u.a. die amerikanische Alternative-Country-Formation Lambchop, die belgische Indie-Band Zita Swoon, die französische Vertreterin des Neo-Chansons Françoiz Breut oder der Geheimtipp des ChansonJazz Kitty Hoff & Forêt Noir aus Berlin.
Video "Traumzeit 2009 - kompakt"
Offenheit
Verantwortlich für die stilistische Offenheit und die Ausweitung des Programms war Tim Isfort, der neue künstlerische Leiter der Traumzeit. Für Isfort bildet Stil-Pluralismus die Grundlage seiner Arbeit. "Jazz, Pop, Weltmusik, Elektronik, Neue Musik oder Klassik stehen für mich nicht nur gleichberechtigt nebeneinander, sie gehen in verschiedenen Projekten auch ein spannendes Miteinander ein", so seine Philosophie. Kulturdezernent Karl Janssen dankte vor allem den Unterstützern des festivals: "Dieses große Musikerlebnis in Duisburg wäre ohne unsere Hauptpartner RWE, Sparkassse und WDR 3 nicht möglich gewesen!"


